Utopischer Dialog zu den Arbeitsverhältnissen in den freien darstellenden Künsten


 Fr 17. Januar 2020, 16:00 h | 90 Minuten
  HAU 2 | Bühne, Berlin


Wie wir arbeiten, gilt aus wissenschaftlicher Sicht als »Zukunft der Arbeit«. Flexible Arbeitszeiten, hybride Erwerbsverhältnisse, projektbezogenes Arbeiten, wechselnde Konstellationen und Auftraggeber*innen – so sieht die Prognose für das Arbeiten in Zukunft im Allgemeinen aus.

Nicht zukunftsfähig ist unsere Arbeitsrealität in Bezug auf Geld und soziale Sicherung. Noch viel zu häufig arbeiten die Akteur*innen der freien darstellenden Künste unter prekären Bedingungen. Auch weil die herrschenden institutionellen Rahmenbedingungen nicht auf unsere experimentierfreudigen Arbeitsverhältnisse ausgerichtet sind, sondern vom Vollzeit-Normalarbeitsverhältnis ausgehen.

An einigen Stellen helfen wir uns derzeit über kollektive Strukturen und alternative Absicherungsstrukturen selber. Dies ist aber als Behelfsschritt zu verstehen: Utopia ist ein System des Arbeitens und der sozialen Sicherung.

Dr. Joana Breidenbach, Sozialunternehmerin und Autorin, schildert zum Einstieg ins Thema ihre Einschätzung, wie sich Arbeit in Zukunft entwickeln wird. Im Anschluss leitet Lisa Basten, Forscherin zum Thema »Gute Arbeit«, das Gespräch mit Janina Benduski, Vorstandsvorsitzende Bundesverband Freie Darstellende Künste und Gründungsmitglied von Ehrliche Arbeit, Valentin Döring, Leiter des ver.di Bereichs Kunst & Kultur sowie der Fachgruppe Theater und Bühnen, sowie Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus Dresden.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und wird simultan ins Englische gedolmetscht. Keine Anmeldung nötig.


Dokumentation

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© Catharina Tews